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Knochenaufbau. Präimplantologische Knochenchirurgie

Nahaufnahme einer lächelnden Frau mit langen schwarzen Haaren

Was ist ein dentaler Knochenaufbau und wann ist er erforderlich?

Aus dem Artikel „Insertion von Zahnimplantaten bei minimalem Knochenangebot“ wissen wir bereits, dass die zum Zeitpunkt der Implantation verfügbare Knochenmenge die Haltbarkeit der endgültigen Versorgung maßgeblich beeinflusst. Ist der Kieferknochen nicht ausreichend vorhanden, schlägt der Oralchirurg häufig einen dentalen Knochenaufbau vor.

Der Knochenaufbau ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem fehlender Knochen durch künstliches, natürliches oder synthetisches Knochenmaterial ersetzt wird, mit dem Ziel, eine stabile Basis für das Setzen von Zahnimplantaten zu schaffen.

Ein dentaler Knochenaufbau wird durchgeführt:

  1. zum Wiederaufbau des Knochens nach einer Zahnextraktion;
  2. nach der Entfernung von Knochenzysten oder parodontalen Defekten;
  3. bei posttraumatischen Knochendefekten mit Zahnverlust;
  4. zur Korrektur von Knochendefekten.

Was sind die am häufigsten angewendeten Methoden des Knochenaufbaus?

Je nach Art des entstandenen Knochendefekts kann der Arzt zwischen folgenden Formen der Knochenaugmentation wählen:

  1. postextraktive Knochenaugmentation
    Nach der Zahnentfernung, insbesondere bei mehrwurzeligen Zähnen (Molaren oder Prämolaren), bleibt das Zahnfach leer (eine Kavität). Diese wird mit künstlichen Knochenpartikeln aufgefüllt, um einen Knochenabbau zu verhindern. Häufig wird gleichzeitig mit dem Knochenersatzmaterial auch das Zahnimplantat eingesetzt. Ist das Extraktionsfach jedoch sehr groß, wird empfohlen, etwa 3–4 Monate zu warten, damit der Knochen heilen kann, und anschließend mit der Implantation fortzufahren.
  2. Sinuslift
    Zum Thema „Sinuslift“ haben wir einen ausführlichen Artikel verfasst, in dem wir alle Besonderheiten dieser Form des Knochenaufbaus beschreiben. Klicken Sie hier, um ihn zu lesen. Wichtig ist zu erwähnen, dass sich der „Sinuslift“ ausschließlich auf den Oberkiefer bezieht und nur dann durchgeführt wird, wenn die Notwendigkeit einer Implantation besteht.

  3. Geführte Knochenregeneration (GBR – Guided Bone Regeneration)
    Diese Form der Knochenaugmentation wird angewendet, wenn ein Knochendefekt sowohl in der Breite als auch in der Höhe vorliegt. Dabei kommen spezielle (nicht resorbierbare) Membranen in Kombination mit künstlichen Knochenpartikeln zum Einsatz. Diese Membranen, meist aus Titan, steuern den Knochenregenerationsprozess. Ziel der GBR ist nicht nur die Möglichkeit, das Implantat in ein stabiles Knochenvolumen einzusetzen, sondern auch dessen Platzierung in der aus prothetischer Sicht optimalen Position.
  4. Blockknochenaugmentation
    Bei dieser Methode wird ein Knochenblock oder ein Knochenstreifen (1–2 mm) entnommen. Das Knochenmaterial stammt vom selben Patienten (meist aus dem Bereich der Weisheitszähne oder aus dem Kinn) und wird mithilfe von Fixationsschrauben im Defektbereich befestigt. Vor der Implantation sind mehrere Monate erforderlich, bis der vaskularisierte Knochen wie normaler Knochen funktioniert. Abhängig von der Dicke des Knochenblocks (bzw. der Größe des Defekts) variiert die Dauer der Vaskularisation zwischen 5 und 8 Monaten. In manchen Fällen werden Implantate eingesetzt, bevor die vollständige Vaskularisation abgeschlossen ist. Es kann jedoch auch vorkommen, dass die Durchblutung unzureichend ist und die Knochenaugmentation nicht erfolgreich verläuft.
  5. Expansion des Alveolarkamms (Split-Crest)
    Die Kammexpansion zählt zu den Knochenaufbauverfahren mit einer sehr hohen Erfolgsquote und hoher Vorhersagbarkeit, da es sich um eine minimalinvasive Technik handelt. Bei dieser Methode wird der Knochen entlang des gesamten Alveolarkamms aufbereitet. Mit großer Sorgfalt werden schrittweise Expander mit zunehmendem Durchmesser eingesetzt. Mit zunehmender Dicke der Expander wird der Knochen verbreitert (seitlich auseinandergedrückt). Der Eingriff endet mit dem Setzen der Implantate. Der entstandene Hohlraum wird mit künstlichen Knochenpartikeln aufgefüllt.

Wir laden Sie ein, sich das folgende Video anzusehen, um einige Methoden des dentalen Knochenaufbaus kennenzulernen.

Kontraindikationen für den Knochenaufbau

Da es sich um einen chirurgischen Eingriff handelt, gelten für den Knochenaufbau folgende Kontraindikationen:

  • kardiovaskuläre Dekompensation,
  • Ateminsuffizienz,
  • dekompensierter Diabetes,
  • Gerinnungsstörungen,
  • Patienten, die sich einer Chemotherapie unterziehen,
  • Einnahme von Antikoagulanzien, immunsuppressiven oder antiepileptischen Medikamenten.

Bei präimplantologischen rekonstruktiven Eingriffen sowie in der postimplantologischen Phase wird der Konsum von Zigaretten und Alkohol nicht empfohlen, da dadurch Risiken im Osseointegrationsprozess entstehen können.

Alternative Methoden zur Vermeidung eines dentalen Knochenaufbaus

Wer unseren anderen Artikel bereits gelesen hat ,,Knochenresorption. Wie man Knochenabbau verhindert, ,, weiß, dass es in bestimmten Fällen andere Alternativen geben kann, mit denen sich ein Knochenaufbau vermeiden lässt.

Dank moderner Technologien können in vielen klinischen Fällen Zahnimplantate ohne Knochenaufbau eingesetzt werden. Nachfolgend finden Sie Techniken und alternative Methoden, mit denen sich zahnlose Patienten mit Knochendefiziten rehabilitieren lassen.
Dank moderner Technologien können in vielen klinischen Fällen Zahnimplantate ohne Knochenaufbau eingesetzt werden. Nachfolgend finden Sie Techniken und alternative Methoden, mit denen sich zahnlose Patienten mit Knochendefiziten rehabilitieren lassen.

Dank moderner Technologien können in vielen klinischen Fällen Zahnimplantate ohne Knochenaufbau eingesetzt werden. Nachfolgend finden Sie Techniken und alternative Methoden, mit denen sich zahnlose Patienten mit Knochendefiziten rehabilitieren lassen.

  • Klassische (konventionelle) Mini-Implantate – dabei handelt es sich um kürzere Implantate (4–7 mm). Sie verfügen in der Regel über ein besonders aggressives Gewinde und einen größeren Durchmesser. Früher galt es als essenziell, das Verhältnis zwischen der Länge des Implantats und der Krone strikt einzuhalten, jedoch haben Studien gezeigt, dass auch Mini-Implantate eine relativ hohe Erfolgsquote aufweisen.
  • All-on-4-Technik – Rehabilitation des gesamten Zahnbogens mit nur 4 Zahnimplantaten und einer festsitzenden Prothese. Alle 4 Implantate werden im Frontbereich positioniert, wobei 2 davon geneigt eingesetzt werden, um den unteren Alveolarnerv oder die Kieferhöhlen zu „umgehen“.
  • Zygomatische Implantate – diese Implantate sind deutlich länger als konventionelle Implantate und werden im Jochbein (auch als Wangenbein bekannt, im superolateralen Bereich des Gesichts gelegen) verankert. Sie ermöglichen die Rehabilitation des Oberkiefers bei ausgeprägter Knochenatrophie.
  • Pterygoid-Implantate – eine weitere spezielle Art von Zahnimplantaten, die eingesetzt wird, um einen Sinuslift zu vermeiden.
  • 2, 3 oder sogar 4 klassische Implantate, die in Bereichen mit ausreichendem Knochenangebot eingesetzt werden und eine semifixe prothetische Versorgung tragen.


Benötige ich einen Knochenaufbau oder nicht, um Zahnimplantate einsetzen zu lassen?

Dies ist eine ganz normale Frage, die sich nahezu alle Patienten mit Knochenatrophie stellen. Mit Sicherheit können wir nur nach einer CT-Untersuchung (3D-Tomographie) sagen, ob Sie für einen Knochenaufbau geeignet sind oder ob eine der oben beschriebenen alternativen Lösungen in Ihrem Fall möglich ist. Die Untersuchung kann in unserer Zahnklinik in Moldau oder in jedem radiologischen Zentrum in Ihrer Stadt durchgeführt werden (sobald Sie die CD mit der CT-Aufnahme erhalten haben, können Sie diese per E-Mail an unsere Spezialisten senden).

Wir laden Sie ein, uns für eine kostenlose Beratung zu kontaktieren und sich über die Preise der verschiedenen Methoden des dentalen Knochenaufbaus sowie über weitere Fragen zur hochwertigen zahnmedizinischen Versorgung in Moldau zu informieren.

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